VIDEO DVDs unter Linux auf der Konsole brennen.

September 15th, 2008

Damit man unter Linux mit Hilfe von growisofs eine VIDEO DVD brennen kann benötigt man folgende Dateisystem Struktur:

VIDEO_TS
AUDIO_TS

Unter VIDEO_TS müssen sich sämtliche VOB und IFO Dateien befinden. Leider müssen diese Dateinamen alle groß geschrieben sein. sind sie das nicht, so kann man sie mit Hilfe von convmv umwandeln.

# convmv -r –upper –notest VIDEO_TS

AUDIO_TS bleibt leer, dieses Verzeichnis wird lediglich für die Kompatibilität benötigt.

Befinden sich AUDIO_TS und VIDEO_TS unterhalb von dvd so kann man die Dateien wie folgt brennen.

# growisofs -dvd-compat -Z /dev/dvd -dvd-video -udf dvd/

Das ganze kann man auch vorher mit xine testen

# xine dvd:/Absoluter/Pfad/zum/DVD/Verzeichnis

Wer lieber ein Image mit mkisofs erstellen will kann dies wie folgt tun:

# mkisofs -udf -dvd-video -V “DVDNAME” -o videodvd.iso dvd/

die Flags ” -udf -dvd-video” sind dringend notwendig, damit die erstellte DVD, eine gültige Video DVD wird und von allen Playern abgespielt werden kann.

Dieses Image kann mit growisofs wie folgt gebrannt werden

# growisofs -dvd-compat -Z /dev/dvd=videodvd.iso

Online Crypt-Hashs erzeugen

July 11th, 2008

Nachdem sich meine Kollegen ständig auf meinem Sensor eingeloggt hatten war ich doch gezwungen, das Root-PW zu ändern. Da auf meinem Embedded-System Befehle wie passwd nicht verfügbar sind und ich zu faul zum kompilieren war, habe ich gedacht so etwas gibt es bestimmt online und siehe da….

Crypt-Hashs erzeugen

Mit obiger Seite lassen sich auch folgende Dige tun:

Tools

  • MD5-Hash erzeugen
  • Crypt-Hash erzeugen
  • Unix-Timestamp Konverter
  • Goldener Schnitt berechnen

/proc/acpi/alarm vs. /sys/class/rtc/rtc0/wakealarm

March 8th, 2008

Arghhhhhhhhhh
Jetzt habe ich schon Stunden an Zeit in an dieses ACPI-Wakeup verschwendet und nach meinem Schwenk auf Gentoo gibt es den Eintrag im /proc Verzeichnis einfach nicht mehr!!!!!

Okay google befragt der spukte dann auch jede Menge Links mit dem Hinweis auf den Ersatz “/sys/class/rtc/rtc0/wakealarm” aus. Leider hatte ich diesen Eintrag auch nicht….

Note: The /proc/acpci/alarm function was deprecated with kernel 2.6.22 onwards, so is only available for Linux distributions earlier than opensuse10.2 etc. From 2.6.22 onwards Linux RTC has moved to /sys/class/RTC, however openSUSE 10.3 disabled this due to major problems, do not upgrade to 10.3 if ACPI wakeup is needed.

Die Lösung findet sich hier

Warning: The wakealarm interface is incompatible with the kernel’s old “Enhanced Real Time Clock Support” and “Generic /dev/rtc emulation” options. If your kernel was built with these enabled your kernel log will contain messages such as

rtc_cmos: probe of 00:03 failed with error -16

The solution is to rebuild your kernel with the above two options excluded (find them under Drivers -> Character Devices) and the various RTC interfaces (found under Drivers -> Real Time Clock) included. From a .config point of view CONFIG_RTC and CONFIG_GEN_RTC must be unset and, at a minimum, RTC_INTF_SYSFS must be set.

Anschließend Kernel neu übersetzt die DVB-Treiber und den lirc wieder installiert und das der Eintrag ist wieder da Juhu.

Damit das ganze auch rockt sollten noch die gentoo-vdr-scripts installiert werden. Ab Version 0.4.3 können die wohl auch mit dem rtc Interface umgehen. Bei mir war die Version 0.4.3 allerdings noch maskiert also das ganze so installiert:

ACCEPT_KEYWORDS=”~x86″ emerge -va gentoo-vdr-scripts

Anschließend noch die Konfigs aktualisiert mittels

etc-update

Und nun sollte das ganze schnurren, sobald mein Epia sich durch die Kernelquellen gebissen hat.


vim DOS style end of line

January 8th, 2008

Wer kennt das Problem nicht, bei c-Datein die sowohl unter *nix wie auch Windows verwendet werden und nicht korrekt gespeichert wurden treten diese nervigen ^M Zeilenenden auf. Auf vim.org wird beschrieben wie diese entfernt werden können.

:%s/[^M]$//

Zu beachten ist das das ^M mittels CTRL-v und CTRL-m erzeugt werden muss.


Open Source Navigation NavIt

January 1st, 2008

NavIt scheint die erste vollwertige Open Source Navigationssoftware fürs Auto/Fahrrad mit Sprachausgabe zu sein. NavIt unterstützt angeblich auch das Kartenmaterial anderer Programme wie z.B. Marco Polo Großer Reiseplaner und Kartenmaterial von Garmin.

Maps:
=====

The best navigation system is useless without maps. Those three maps
are known to work:

Leider ist bis jetzt noch kein Debian-Paket vorhanden. Aus diesem Grund habe ich das ganze mal aus den Sourcen übersetzt.

Dazu waren noch ein paar Pakete notwendig:

  • quesoglc - aus den Quellen
  • libgarmin - aus den Quellen
  • Diverse Debian-Pakete dabei hilft “apt-file”

Nach erfolgreichem übersetzen kann die Software gestartet werden.

Navit Screenshot

Der nächste Schritt wäre dann das einbinden der Karten.


Getting Traces

December 27th, 2007

Nachdem mich andre gelöchert hat wie er Stack- Backtraces erstellen kann habe ich google bemüht und siehe da es gibt ein paar nette Anleitungen.

Hier beschreibt z.B Debian wie Backtraces erstellt werden:

How To Get a Meaningful Backtrace

Oder für Ubuntu findet sich hier eine Anleitung:

Backtrace

Die Ubuntu-Anleitung beschreibt sinnigerweise auch wie man sich mittels des “gdb” laufende Programme debuggen kann.

gdb 2>&1 | tee gdb- .txt
(gdb) handle SIG33 pass nostop noprint
(gdb) set pagination 0
(gdb) attach

Es geht aber auch einfacher:

gdb nautilus `pidof nautilus`

oder so….

gdb -p `pidof nautilus`

Leider habe ich den JPG “Eigenschaft” Bug im Nautilus noch nicht lokalisieren können ;-(

Gruß
Christian


FIX: A floating-point exception may occur when an inline function in a C++ application returns an uninitialized floating-point variable in Visual Studio 2005

November 22nd, 2007

Nachdem ich Gestern etliche Zeit damit verbracht habe folgender Fehlermeldung

0xC0000090: Floating-point invalid operation.

unter Visual Studio 2005 nachzujagen hier die Lösung:

  • Specify the /fp:except option
  • Specify the /fp:strict option

Mehr Info gibt es bei MSDN, aber bitte in Englisch da die automatische Übersetzung grauenvoll ist ;-)

Kernel Images mit make-kpkg erzeugen

October 10th, 2007

Wer beim Erstellen des Linux Kernels mit make-kpkg seine Dual Core CPU nutzen möchte, der kann dies mit Hilfe des der Umgebungsvariablen CONCURRENCY_LEVEL erreichen. Diese wird mit Hilfe von „export“ dauerhaft (aktuelle Shell ) gesetzt.

„export CONCURRENCY_LEVEL=2“

Die Zahl gibt die Anzahl der CPUs an.

Wer nun das erzeugte Image gegen ein Aktualisieren durch die Paketverwaltung schützen will, kann dies mit Hilfe des make-kpkg Parameters „–revision“ tun.

The reason for telling kernel-package that the package has a version
“custom-x.y.whatever.you-want.to+add.more-just.do.not+use.an=underscore”
is that to dpkg that is always a higher version number than any version
number starting with a numeral ( e.g. “a” > “2″ like “b” > “a”. ) This way,
dselect will not try to upgrade your “roll-it-yourself” kernel-image when
a new build of the distribution default kernel appears in the archive.

Unfortunately, this fails if the upstream maintainer uses epochs to
correct a version misnumbering ;-(. The good news is that you can add
your own epoch to your customized image, ugly though that may
be. (–revision 1:custom.Y; the kernel image file shall remain
kernel-image-X.X.XX-custom.Y.deb, but dpkg shall know that it should
not replace that with a standard kernel with an epoch. Hopefully, we
shall never see an epoch greater than 1 on a standard kernel, but who
knows. Choose your epoch, if you must use it, wisely. I fear, though,
that with the introduction of epochs in kernel image versions shame
has entered the garden of eden, and we must forever use epochs to
guard against forced upgrades.

So, try using an epoch for your custom packages:
make-kpkg clean
$Get_Root make-kpkg –revision=3:custom.1.0 kernel_image
(Get_Root is whatever you need to become root — fakeroot or
sudo are examples that come to mind).

e1000: The EEPROM Checksum Is Not Valid

September 21st, 2007

Nachdem ich beim Booten ständig diese nervende Fehlermeldung hatte zwecks checksum usw… habe ich das im ThinkWiki beschriebene Script von lenovo getestet.

e1000: 0000:02:00.0: e1000_probe: The EEPROM Checksum Is Not Valid
e1000: probe of 0000:02:00.0 failed with error -5

Es scheint sogar zu funktionieren… Das Biso-Update hatte den Fehler ja nicht beseitigt.

Gute Nacht

Vom hrtimer PowerTop und Splash-Screens

September 21st, 2007

Was macht der Bub an seinem ersten Urlaubsabend? Er spielt am Laptop herum. Nachdem im heise Newsticker etwas über LessWatts.org (Leistungsaufnahme von Systemen unter Linux reduzieren) berichtet wurde erinnerte ich mich an ein Tool Namens PowerTop Damit lassen sich Stromfresser unter linux aufspüren.

Gesagt getan powertop installiert und gestartet, das gute Teil meinte dann erstmal ich solle ein paar Kernel Parameter anpassen wie Timer Statistiken usw… gesagt getan Sourcen gezogen und gleich mit dem splashscreen Patch überzogen und kompiliert.

Hat soweit auch geklappt, nur CONFIG_NO_HZ fehlt immer immer noch. Diese Option ist im hrtimers Patch von Thomas Gleixner zu finden. Also den Patch gezogen und versucht einzuspielen, ging mit den 2.6.22.2er Kernel von Debian nicht. Also Vanilla gezogen gepatcht und kompiliert …..